Informationen zum Corona-Virus (SARS-CoV 2)

Erreichbarkeit während der Schließung aufgrund der Corona-Krise

Während der Schließung der Einrichtungen des Studentenwerks Freiberg sowie während des Ausfalls persönlicher Sprechzeiten erreichen Sie uns dennoch per Telefon oder E-Mail. Die wichtigsten Ansprechpartner finden sie hier.

Alle anderen Kolleginnen und Kollegen finden Sie im Telefonbuch.

Studieren in der Pandemie: FAQs für Studenten

Was ist mit meinem BAföG, was, wenn ich den Nebenjob verliere, was mit meinem Mietvertrag im Wohnheim? Viele Studenten- und Studierendenwerke informieren auf ihren Websiten die Studierenden mit FAQs zu den Auswirkung der Corona-Krise. Hier einige Beispiele:

FAQs Corona und Studium

Diese FAQs gehen auf eine Vorleistung des Studentenwerks Leipzig zurück – herzlichen Dank dafür!

Information

Seit Januar 2020 breitet sich das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2), das erstmals im Dezember 2019 in China aufgetreten ist, in anderen Ländern aus. In den vergangenen Tagen erreichten uns bereits mehrfach Anfragen, wie seitens des Studentenwerks Freiberg mit der Thematik umgegangen wird und welche Auswirkungen dies auf unsere Einrichtungen hat.

Das Studentenwerk Freiberg verfolgt aufmerksam die aktuellen Entwicklungen sowie die Informationen, Hinweise und Handlungsempfehlungen der zuständigen Behörden und Institutionen.

Wir bitten alle Studenten, Mitarbeiter und alle anderen Nutzer unserer Einrichtungen um Umsicht und Unterstützung. Sollten Sie eine Reise in das Ausland planen, oder aus dem Ausland zurück reisen bitten wir Sie, sich umfassend zu informieren.

Hierfür haben wir Ihnen Informationen und Verweise zu Quellen des Bundesministeriums für Gesundheit, des Robert-Koch-Institutes sowie des Gesundheitsamtes Mittelsachsen zum Corona-Virus zusammengestellt.

Maßnahmen im Studentenwerk Freiberg

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Maßnahmen in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV 2):

  • 01.04.2020 - Aufgrund der Schließung der Mensen wurden die Waschautomaten in den Wohnheimen umgestellt, sodass die Karten nicht mehr aufgeladen werden müssen um diese zu nutzen.

  • 24.03.2020 - Änderung im Notbetreuungsanspruch: ab dem 24.03.2020 können Kinder ebenfalls in die Notbetreuung gebracht werden, wenn ein Elternteil (sorgeberechtigt) im Gesundheitswesen, im Bereich der ambulanten oder stationären Pflege oder im Polizeidienst arbeitet.

  • - 23.03.2020 - Der Freistaat Sachsen hat umfangreiche Kontakteinschränkungen verfügt. Diese beinhalten insbesondere folgendes.

    • Das Verlassen der Wohnung/ der WG/ des Zimmers ohne triftigen Grund ist verboten.
    • Ausnahmen sind zum Beispiel:

      • - Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
      • - Ausübung beruflicher Tätigkeiten (dies umfasst auch den Hin- und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte),
      • - Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung
      • - Einkäufe für den persönlichen Bedarf
      • - Besuche der Post
      • - Arztbesuche, Therapien, Blutspende
      • - Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren
      • - Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern sowie auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaften, Kranker oder Menschen mit Einschränkungen (keine Freundschaftsbesuche!)
      • - Sport und Bewegung an der frischen Luft, ausschließlich alleine oder in Begleitung des Ehe- oder Lebenspartner, mit dem man zusammen wohnt
      • - Versorgung von Tieren

  • Den genauen Wortlaut der Verfügung finden Sie hier.

  • - 17.03.2020 - Im Rahmen der Allgemeinverfügung hat die Sächschische Staatsregierung den Betrieb von Mensen und Cafeterien der Studentenwerke ab Donnerstag untersagt. Die Mensa Freiberg öffnet am 18.03.2020 regulär und schließt danach vorerst bis zum 20.04.2020.

  • - 17.03.2020 - Aufgrund der Schließung der Hochschule Mittweida bleibt die Mensa Mittweida ab Mittwoch, 18.03.2020 voraussichtlich bis zum 20.04.2020 geschlossen.

  • - 16.03.2020 - Keine Nachteile für BAföG Empfänger! Laut Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgen die Zahlungen der Förderungen nach dem BAföG so, als ob der Vorlesungsbetrieb an den Hochschulen planmäßig begonnen hätte.

  • - 16.03.2020 - Zur Vermeidung von Infektionen finden ab sofort keine persönlichen Sprechzeiten im Studentenwerk statt. Bitte nutzen Sie für Fragen und Probleme Telefon oder E-Mail.

  • - 15.03.2020 - Die Mensen des Studentenwerks Freiberg werden am Montag, 16.03.2020 regulär öffnen. Wir bitten bei Benutzung der Einrichtungen um Rücksicht und die Einhaltung der Hygienetips (siehe unten).

  • - 13.03.2020 - Auf Anordnung der Stadt Freiberg und in Anlehnung an den Erlass der Sächsischen Staatsregierung bleiben die Kindertagesstätten Hornmühlenweg und Campuszwerge ab dem 16.03. bis einschließlich 19.04. geschlossen. Infos über die Schließung finden Sie in den News.

  • - 12.03.2020 - In allen öffentlichen Bereichen des Studentenwerks wurden zur Unterstützung der persönlichen Hygienemaßnahmen Desinfektionsmittelspender installiert.

  • - 11.03.2020 - Der Pandemieplan des Studentenwerks wurde in Kraft gesetzt. 

10 Hygienetips zur Infektionsvermeidung

FAQs

Was sind Coro­n­aviren?
Coro­n­aviren wur­den er­st­mals Mitte der 60er Jahre iden­ti­fiziert. Sie können sowohl Men­schen als auch ver­schiedene Tiere in­fizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coro­n­aviren verur­sachen in Men­schen ver­schiedene Krankheiten, von gewöhn­lichen Erkältun­gen bis hin zu gefährlichen oder sogar poten­ziell tödlich ver­laufenden Krankheiten wie dem Mid­dle East Res­pi­ra­tory Syn­drome (MERS) oder dem Se­vere Acute Res­pi­ra­tory Syn­drome (SARS). In der Ver­gan­gen­heit waren schwere, durch Coro­n­aviren verur­sachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger le­icht übertrag­bar als In­fluenza, aber sie haben den­noch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.
Quellen: Robert Koch In­sti­tut


Wie wird das neuar­tige Corona-Virus übertra­gen?
Das neuar­tige Corona-Virus (SARS-CoV-2) ist von Men­sch zu Men­sch übertrag­bar. Der Hauptübertra­gungsweg ist die Tröpfchen­in­fek­tion. Dies kann di­rekt von Men­sch zu Men­sch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch in­di­rekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasen­schleimhaut sowie der Au­gen­binde­haut in Kon­takt ge­bracht wer­den. Zielor­gane von Coro­n­aviren des Men­schen sind vor allem die Atemwege. Es wur­den auch Fälle bekannt, in denen sich Per­so­nen bei Be­trof­fe­nen angesteckt haben, die nur le­ichte oder un­spez­i­fis­che Symp­tome gezeigt hat­ten. Die neuar­ti­gen Coro­n­aviren wur­den auch in Stuhl­proben einiger Be­trof­fener ge­fun­den. Ob SARS-CoV-2 auch fäkal-oral ver­bre­itet wer­den kann, ist noch nicht ab­schließend geklärt.
Quellen: Robert Koch In­sti­tut


Welche Symp­tome wer­den durch das neuar­tige Corona-Virus aus­gelöst?
Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall. Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.
Quellen: Bun­desmin­is­terium für Gesund­heit

Wie lange dauert die Inku­ba­tion­szeit?
Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage betragen kann, im Durchschnitt beträgt sie der WHO zufolge 5 bis 6 Tage.
Quellen: Robert Koch In­sti­tut
 

Wie kann man sich vor einer Ansteck­ung schützen?
Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen das Einhalten von Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
Quellen: Robert Koch In­sti­tut


Welche Hand­lungsempfehlun­gen gel­ten, wenn Symp­tome vor­liegen?
Soll­ten Sie Anze­ichen auf eine Erkrankung haben, kon­tak­tieren Sie bitte Ihren Arzt tele­fonisch. Wenn Sie sich in einem Risiko­ge­biet, wie China oder Nordi­tal­ien aufge­hal­ten haben, set­zen Sie sich bitte un­verzüglich mit dem Gesund­heit­samt in Verbindung. Ver­mei­den Sie den Kon­takt zu an­deren Per­so­nen und be­fol­gen Sie weit­er­hin die Hy­gien­e­hin­weise und die Hus­ten- und Niesetikette. Rufen Sie vor Ihrem Be­such die Ärztin oder den Arzt an und schildern sie Ihre Symp­tome. So kann sichergestellt wer­den, dass entsprechende Vor­sichtsmaßnah­men er­grif­fen wer­den, um mögliche weit­ere Ansteck­un­gen zu ver­hin­dern.
Quellen: Bun­desin­sti­tut für Risikobe­w­er­tung / Bun­desmin­is­terium für Gesund­heit


Wer ist der Ansprech­part­ner für Ärzte bei Un­klarheiten?
Ansprech­part­ner ist das zuständige Gesund­heit­samt. Eine Gesund­heit­samt-Suche nach PLZ ist unter tools.rki.de/plztool möglich.
Quellen: Robert Koch Institut

Weiterführende Links

Ansprechpartner

Kontaktperson
Schröder, Christian
Leiter Kultur und Kommunikation
Telefon:  03731 383200 03731 383200
Telefax: 03731 383102
Anschrift:
Agricolastr. 14/16, 09599 Freiberg